Tausend Inseln nur für Sie!

Ontario bedeutet in der indianischen Sprache so viel wie "schimmernde Wasser". Kanadas südöstliche Provinz ist ein Paradies für Wassersportler und Badenixen.

Im Sommer ist das Kanu Hauptverkehrsmittel im schimmernden Blau; im Winter geht's mit dem Hundeschlitten über die weiß verschneiten, weiten Eisflächen der Seen.

Historische Städte und grüne Wälder, blaues Wasser und genug Inseln für alle

Im Osten Ontarios liegt eine wunderschöne Landschaft aus Seen, Flüssen und historischen Städten und Dörfern. Lernen Sie kanadische Kultur und Geschichte vor einer atemberaubenden Landschaftskulisse kennen.

Aus dem riesigen Ontariosee fließt der majestätische Sankt-Lorenz-Strom in Richtung Atlantik. Am Beginn des Stromes liegen die Thousand Islands, über 3000 bewaldete, felsige Inseln. Auf den kleinsten ist gerade genug Platz für ein Cottage und einen Bootsanleger, auf Wolfe Island, der größten Insel, liegen mehrere Dörfer und Städtchen.

Die Region ist eine Farbsymphonie aus tiefblauem Wasser und frischem Waldesgrün - sie ist besonders gut von einem der Ausflugsboote zu entdecken, die von Kingston, Rockport und Gananoque ablegen. Wer die tausend Inseln lieber auf eigene Faust erkunden möchte, steigt einfach in's Kanu oder Kajak.

Wohnen am Wasser: Hotel in Gananoque

Übernachtung mit Frühstück ab 31 Euro pro Person >>

Unser Tipp: Ein beliebtes Souvenir ist das "Thousand Island Dressing". Die weltbekannte Salatsoße wurde tatsächlich in der Region östlich von Kingston erfunden und ist dort natürlich überall zu bekommen.

Die Geschichte und Kultur Ontarios lässt sich am besten in Kingston erkunden. Das hübsche Örtchen am Ontariosee ist nicht nur eine der ältesten Städte Kanadas - Kingston hat auch mehr Museen pro Kopf als irgendein anderer Ort in Ontario.

Hotel in der hübschen Altstadt von Kingston

Übernachtung ab 53 Euro pro Person >>

Unser Ausflugstipp: Der Besuch von Fort Henry ist eine packend inszenierte Zeitreise. Hier treffen der Ontariosee, der St.-Lorenz-Strom und der Rideau Canal aufeinander. Schon 1812 im britisch-amerikanischen Krieg stand an dieser Stelle eine kleine Festung, einhundert Jahre später entstand dann ein größerer Bau. Im Sommer übernehmen die Laiendarsteller der Fort Henry Guard das Kommando - und sorgen mit ihren Infanterie-Gewehren und Kanonen für ein Spektakel mit viel Krach und Rauch.

Ontarios Ureinwohner - Besuch bei den First Nations

Ontario - First Nations Powow
Powwow - Tanz

Die indianische Geschichte Ontarios ist auch heute noch allgegenwärtig. In den Städten gibt es Kulturzentren, die sich mit der Kultur der First Nations - wie die Ureinwohner Ontarios sich nennen - beschäftigen.

Auf dem Land finden regelmäßig Powwows statt. Diese festlichen Zusammenkünfte dienten schon vor Jahrhunderten der sozialen und seelischen Stärkung der Gemeinschaft. Damals wie heute gehören neben Essen und Trinken auch Tanzen, Singen und Musizieren dazu.

In vielen Teilen des Landes werden Touren angeboten, die einen authentischen Einblick in die Kultur der "First Nations" geben. Kombinierte Wander- und Kanuexkursionen führen von wärmeren Gegenden am Lake Superior bis hin zu den arktischen Gefilden der James Bay.

Ontarios fünfte Jahreszeit: der Indian Summer

Besonders schön ist Ontario in der Zeit von Mitte September bis Mitte Oktober, wenn der Indian Summer die Bäume in bunten Herbstfarben erstrahlen lässt. Dann zieht es alle, Einheimische und Touristen, hinaus in die farbenfrohen Wälder am St. Lorenz-Strom.

Während sich die Landschaft in ein Farbenmeer verwandelt, wartet Ontario mit einer Fülle von Festen und Veranstaltungen auf: Von herbstlichen Jahrmärkten bis zu Erntedankfesten, Ausstellungen und Musikveranstaltungen ist alles dabei.

Besuchen Sie die spannende Pferdeshow auf dem Royal Winter Agricultural Fair in Toronto. Versuchen Sie auf dem Kürbisfest in Port Elgin einen der tonnenschweren Kürbisse zu stemmen oder probieren Sie auf dem Bala-Cranberryfest Preiselbeeren in jeder Form zu verkosten – als Wein, Marmelade, Kuchen, Fondant und vieles mehr.