Sizilien - Urlaub im Land wo die Zitronen blüh'n...

- Bucht von Cefalu an der Nordküste Siziliens

- Riserva dello Zingaro

- Blick auf den Ätna
Sizilien, die größte Insel des Mittelmeers, verzaubert seine Besucher schon seit Jahrtausenden.
Seit den Zeiten der Phönizier und Griechen haben sich immer wieder neue Eroberer der Insel bemächtigt, sind geblieben und haben ihre Spuren in der Kultur Siziliens hinterlassen. Die heutigen Besucher können deshalb auf Sizilien antike Tempel und Theater, normannische Kathedralen und Burgen sowie barocke Paläste bestaunen.
Die Küsten der Insel sind ebenso vielfältig wie ihre Geschichte: sanfte Sandstrände, schmale Buchten zwischen bizarren Felsformationen oder ruhige Kiestrände mit kristallklarem Wasser warten auf Badenixen und Wassersportler.
Unser Tipp: Wildromantisch ist die Küste im Nordwesten Siziliens - und dank des Naturschutzgebietes Riserva dello Zingaro kann man hier noch dem Charme des ursprünglichen Siziliens nachspüren.
Das hübsche Hafenstädtchen Castellamare del Golfo ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen im Nationalpark oder Ausflüge in einer der nahen Badebuchten.
Sehenswert ist das Städchen Cefalù an der Nordküste Siziliens. Am Fuß der Rocca di Cefalù, eines 270 Meter hohen Kalkfelsens, ziehen sich die schmalen Gässchen hinunter bis zum Strand. Der jahrhundertealte, majestätische Dom San Salvatore an der Piazza Duomo gilt als eines der schönsten Bauwerke, die während der normannischer Zeit auf Sizilien errichtet wurden.
Der Ätna - ein "guter Vulkan"?
An der Ostküste Siziliens ragt der Ätna über 3000 Meter hoch in den blauen Himmel. Der feuerspeiende Berg ist der größte und aktivste Vulkan Europas. Bemerkenswert ist die Regelmäßigkeit seiner Aktivität: Alle 5 bis 10 Minuten stößt der Ätna eine Dampfwolke aus, wobei dieser Rhythmus seit 2500 Jahren unverändert ist.
Der Riese ist ein "Volcano buono", wie es auf Sizilien heißt, also ein freundlicher Vulkan. Wenn die Lava seine Hänge hinabfließt, tut sie das langsam und läßt den Menschen Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Trotzdem gab es in der Geschichte des Ätna zum Teil verheerende Ausbrüche. Der erste dokumentierte fand 475 v.Chr. statt, seitdem wurden mehr als 130 größere Ausbrüche aufgezeichnet.
Unser Tipp: Eine Tagestour hinauf zum Hauptkrater des Ätna ist ein einmaliges Erlebnis. Bei klarem Wetter ist das Panorama einmalig und Sizilien liegt einem zu Füßen. Allerdings sollte man eine solche Tour nie im Alleingang wagen. Bedingungen sind, neben einem erfahrenen Bergführer, eine gute Kondition, Schwindelfreiheit und eine angemessene Ausrüstung (Wander- oder Bergschuhe, Wind-, Sonnen- und Regenschutz, warme Kleidung, ein Tuch als Mundschutz, etc.)

