Mythos Route 66: Erfahren Sie die USA auf ihrer berühmtesten Straße

- Mythos Route 66
Die legendäre Route 66 führte einst quer durch die USA von Chicago bis nach Los Angeles. Mancherorts ist die alte Strecke von modernen Highways überbaut worden, aber America’s Mainstreet ist immer noch die berühmteste Straße der westlichen Welt - und allemal eine Reise wert!
Unsere Mietwagen-Rundreise auf der Route 66 haben wir besonders sorgfältig zusammen gestellt. Sie ist auf 22 Tage angelegt, damit Ihnen genügend Zeit bleibt, abseits der modernen Highways die alten Straßenteile der Route 66 zu befahren. Wichtig war es uns auch, dass Ihre Unterkünfte soweit wie möglich an der historischen Route 66 liegen.
Zur Ergänzung der Reiseroute haben wir drei Ausflüge ins Programm aufgenommen: Die Musikstadt Branson, den Canyon de Chelly Nationalpark und den Gran Canyon Nationalpark.
Reisetermine: täglich vom 1.5. bis 15.10.2009
Preisbeispiel: 913 Euro pro Person (bei 4 Personen im Minivan, 1 Zimmer)
Leistungen:
- Unterkunft in guten Mittelklassehotels
- Mietwagen (Automatik, Klimaanlage, Radio, CD-Player) mit unbegrenzten Meilen, Haftpflichtversicherung ohne Selbstanteil des Mieters
Anreise und Verpflegung sind NICHT eingeschlossen. Wir machen Ihnen gerne tagesaktuelle Angebote für Ihren Flug nach Chicago, bitte wenden Sie Sich an unsere Amerika-Spezialisten.

- Downtown Chicago

- Verpflegung unterwegs

- In den Ozark Mountains

- Von Kansas nach Oklahoma

- Am Wegesrand

- Unterwegs in New Mexico

- Native American

- Landschaft in Arizona

- Arizona: Im Monument Valley

- Am Gran Canyon

- Blick in den Gran Canyon

- Unterwegs auf der Route 66

- Über den Pass nach Kalifornien

- Mojave-Wüste

- Get your kicks...

- Angekommen: Santa Monica am Pazifik
Ihre Reise auf der Route 66, Tag für Tag:
1. Tag: Anreise nach Chicago
Am Flughafen übernehmen Sie Ihren Mietwagen und fahren zu Ihrem Hotel, es liegt praktischerweise gleich am Beginn der Route 66.
2. Tag: Stadtbesichtigung Chicago
Ehe es auf große Fahrt geht, haben Sie heute Zeit für eine Besichtigung der Stadt am Michigan Lake.
3. Tag: Chicago - Springfield (Illinois), 350 km
Beginnen Sie Ihre Reise über die Route 66 mit einem zünftigen American Breakfast bei "Lou Mitchell" auf dem Jackson Boulevard. Dieses Restaurant existiert seit 1923 und ist noch heute ein Wahrzeichen von Chicago. Ab 5.30 Uhr bekommen Sie hier die richtige Stärkung für die lange Reise. Dann starten Sie auf der Interstate 55 in Richtung Cicero - einer Hochburg der Gangstergangs in den wilden 30iger Jahren.
An der Jolied Road verlassen Sie den Highway und weiter geht die Fahrt über die klassische Route 66 nach Jolied und Wilmington. Die alte R66 verläuft entlang des neuen Highways und ist auf den Straßenkarten meist nur als dünne Linie eingezeichnet. Entlang dieser Route findet man zahlreiche alte Wahrzeichen und Kneipen. In Pontiac liegt das "Old Log Cabin Inn". Als eine neue Route 66 Streckenführung gebaut wurde und dann an der Rückseite des Hotels vorbeiführte, wurde das ganze Haus hochgehoben, umgedreht und hat jetzt den Eingang zur neuen Straße. In Mc Lean sollten Sie im "Dixie Truckers Home" einen Stopp einlegen. 1926 eröffnet ist es immer noch einer der Lieblingsplätze entlang der R66. Im Städtchen Lincoln liegt das "Dutch Mill Restaurant", das seit 1931 in Betrieb ist. Hotel-Übernachtung in Springfield
4. Tag: Springfield (Illinois) - Saint Louis (Missouri), 180 km
Heute haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Strecken, da die Route 66 zwischen Springfield und Staunton mehrfach verlegt wurde. Die State Road 4 ist eine ganz alte Version aus den 20ern. Die Straße ist ziemlich ungepflegt, sie führt über Virden und Carlingville nach Staunton. In Litchfield gibt es zwei alte Route 66 Restaurants, das "Ariston" und das "Route 66 Cafe". Die jetzige Straße 157 verläuft auf der alten Strecke dann nach Saint Louis, Sie übernachten dort im Hotel.
5. Tag: Saint Louis - Branson (Missouri), 450 km
Durch Saint Louis gibt es auch zahlreiche alte R66 Versionen. Zuerst geht es nach Kirkwood, einem alten Städtchen an der Route mit einem bekannten Eisenbahnmuseum. Die alte Route verläuft ziemlich nahe an der modernen Interstate 44, die Sie auf diesem Streckenabschnitt wegen der langen Tagesetappe benutzen sollten. Hin und wieder bieten sich vom Highway aus kleine Abstecher zu verträumten Dörfern entlang der Strecke an. Kurz vor Waynesville kommen Sie zu "Devil's Elbow", hier führt die alte R66 über eine Brücke aus dem Jahr 1923. In Springfield geht nun ein Abstecher in den Süden, in die Ozark Mountains mit dem kleinen Ort Branson, hier Übernachtung im Hotel.
6. Tag: Branson (Missouri) - Tulsa (Oklahoma), 320 km
Heute geht es zuerst wieder nach Springfield zurück. Die moderne Straße 96 über Carthage verläuft auf der Strecke der alten R66. Kurz hinter Joplin gibt es dann tatsächlich auch heute noch ein ursprüngliches Straßenstück, das kurz durch Kansas nach Oklahoma führt.
Oklahoma ist der Geburtsort der Route 66. In diesem Staat starteten die "Hungermärsche" verarmter Farmer und Landarbeiter, die nach den jahrelangen Staubstürmen und der Dürre im Mittleren Westen von Oklahoma und Texas aus über die Route 66 zu den Obstplantagen Kaliforniens auswanderten.
Durch Oklahoma gibt es noch längere Abschnitte auf einer Straße 66 nach Tulsa. Auf dem Weg zu Ihrem Hotel können Sie sich noch im "Metro Diner" oder im "Route 66 Diner" stärken.
7. Tag: Tulsa - Oklahoma City - Clinton (Oklahoma), 250 km
Von Tulsa nach Oklahoma City verläuft auch heute noch die Route 66, und im Örtchen Chandler existieren noch einige berühmte alte R66 Restaurants. Auch hinter Oklahoma City verläuft unsere Strecke weiter auf der Landstraße 66 bis sie bei Fort Reno an der Interstate 40 endet, auf der es dann zwangsläufig weiter nach Westen geht. Der kleine Ort Clinton ist unser Tagesziel. Sie übernachten hier im Hotel.
Ihr Abendessen sollten Sie unbedingt in "Pop Hicks Restaurant" zu sich nehmen. Das Haus stammt aus dem Jahre 1936 und ist eine Institution.
8. Tag: Clinton (Oklahoma) - Amarillo (Texas), 280 km
Bald schon erreichen Sie Texas, wo es nur noch einige ganz wenige alte Route 66 Teile gibt, die aber recht schwer zu finden sind. In Amarillo sollten Sie unbedingt einen Abstecher nach Süden zum Palo Duro Canyon machen, das lohnt sich. Übernachtung im Hotel in Amarillo.
9. Tag: Amarillo - Santa Fe (New Mexico), 460 km
Westlich von Amarillo gibt es zwar noch alte Streckenabschnitte der Route 66, aber man kann und sollte besser die moderne Interstate 40 nutzen. Kurz hinter Amarillo liegt am Highway die "Cadillac Ranch", hier hat ein Künstler zehn Cadillacs hochkant in die Erde gerammt.
Sie erreichen nun den Staat New Mexico, hier beginnt der eigentliche Westen. In Santa Rosa können Sie im Restaurant "Joseph's" eine Pause einlegen. Es existiert seit 1956 und bietet viel Atmosphäre. Kurz hinter Santa Rosa geht es vom Highway auf die Straße 84 in Richtung Santa Fe. Ab Dilia verläuft die Straße wieder auf alter R66, die dann später zum Old Santa Fe Trail wird.
Die Stadt Santa Fe ist unbedingt eine Besichtigung wert, die Plaza, die vielen schönen alten Gebäude, teilweise im mexikanischen Stil. Übernachtung im Hotel in Santa Fe.
10. Tag: Santa Fe - Albuquerque (New Mexico), 110 km
Der erste Teil der Strecke verläuft auf dem Highway, da hier die R66 völlig verschwunden ist. Erst hinter Algodones beginnt wieder die alte Straße, und zwar unter der heutigen Bezeichnung 313. Sie führt uns bis nach Albuquerque, hier übernachten Sie im Hotel.
Lassen Sie sich in Albuquerque nicht verwirren: Die Route 66 verläuft in der Stadt an verschiedenen Stellen, da es auch eine Route 66 Version gab, die - wie heute die Interstate 40 - direkt von Santa Rosa aus nach Westen führte. So geht vom Osten der Stadt die Central Ave zum R66 Historic District. Hier finden Sie auch die beiden legendären Restaurants "Lindy's" und "66 Diner".
11. Tag: Albuquerque - Gallup (New Mexiko), 325 km
Die Central Avenue West, die alte Route 66, verläuft südlich der Interstate 40 durch die Stadt und endet im Westen am I-40 Highway. Eine andere R66 Strecke verläuft zuerst nach Süden bis Las Lunas und dort dann über die heutige Straße 6 zurück zur Interstate 40.
Bei Laguna beginnt einer der schönsten alten Route 66 Abschnitte unter der heutigen Bezeichnung State Road 124. Diese alte Straße endet dann wieder an der Interstate 40. In Gallup blieb sehr viel von der Route 66 erhalten, die auch heute als 1st Street durch den Ort verläuft. Hotel-Übernachtung in Gallup.
12. Tag: Gallup (New Mexiko) - Canyon de Chelly (Arizona), 150 km
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Indianischen Kulturen: Über Window Rock, die Hauptstadt der Navajo Reservation geht es zum Nationalpark Canyon de Chelly. Tief unten im Canyon liegen sehenswerte Höhlenwohnungen der indianischen Urbevölkerung. Hotel-Übernachtung im kleinen Ort Chinle.
13. Tag: Chinle - Holbrook (Arizona), 320 km
Es geht zurück zur Interstate 40 und dann auf einen Abstecher zum Petrified Forest Nationalpark, dem versteinerten Wald. Hotel-Überwachung im kleinen Städtchen Holbrook.
14 Tag: Holbrook - Flagstaff - Williams (Arizona), 220 km
Auch auf diesem Abschnitt ist die alte Route 66 völlig verschwunden, daher geht es auf der Interstate 40 weiter nach Westen.
Kurz vor Winslow gibt es einen schönen alten Teil der Straße (Hibbard Road), aber man kommt nicht weit, da eine Brücke fehlt. In Winslow selbst gibt es einige Teilstücke der Route 66 und das "Falcon Restaurant", wo seit 40 Jahren die Reisenden der Route einkehren. Westlich von Winslow lohnt ein Abstecher zum Meteor Crater, bevor es weiter nach Flagstaff geht. Schon einige Kilometer vor der Stadt beginnt ein alter Teil der Route 66. Entlang der Straße gibt es hier noch zahlreiche Restaurants und Häuser aus der Pionierzeit dieser legendären Strecke. 40 Kilometer hinter Flagstaff erreichen Sie Williams, dort Hotel-Übernachtung.
15. Tag: Tagestour "Grand Canyon Railway"
Der gewaltige Grand Canyon, gilt als das imposanteste Naturwunder Amerikas. Über Jahrmillionen haben die Wasser des Colorado River diese 450 Kilometer lange Schlucht tief ins Colorado Plateau gegraben.
Sie fahren heute mit dem historischen Zug zum Canyon und können dort drei Stunden lang das Panorama am Rand der über 1.800 Meter tiefen Schlucht genießen. Nachmittags Rückfahrt nach Williams.
16. Tag: Williams - Peach Springs - Kingman (Arizona), 250 km
Nach einem kurzen Abschnitt auf dem Highway beginnt bei Ash Fork das längste zusammenhängende Stück der alten Route 66. Ein Stopp im Örtchen Seligman, einem verschlafenen Nest mit knapp eintausend Einwohnern, ist eine Zeitreise zurück in die 50er Jahre. Im "Snow Cap Drive Inn" soll es die besten Burger an der Route 66 geben.
Auf mehr oder weniger schnurgerader Strecke geht es über Hackberry nach Kingman, dort wird im Hotel übernachtet.
17. Tag: Kingman (Arizona) - Needles (Kalifornien), 150 km
Hinter Kingman beginnt eines der schwierigsten Stücke der alten Route 66, zumindest damals wurde Mensch und Auto alles abverlangt. Nur 100km Strecke, aber was für welche. Diese 100 Kilometer haben es in sich, es sind die wohl - auch heute noch - abenteuerlichsten und schwierigsten Kilometer der ganzen Route 66.
Hinter der Interstate 40 beginnt die berüchtigte Oatman Straße. Schon bald steigt die schmale, kurvenreiche und meist auch schlechte Straße bergan zum rund 1100 Meter hohen Sitgreaves Pass. Früher kamen Autos hier meist nur mühsam im Rückwärtsgang hinauf. Cool Springs ist nur noch eine Geisterstadt, die von wilden Eseln bewohnt wird. Hier fand man auch einmal Gold, und das hat auch den kleinen Ort Oatman geprägt. Auf der Hauptstraße werden Sie die seltsamsten Typen treffen. Im Oatman Hotel soll sogar Clark Gable seine Flitterwochen verbracht haben.
Von Oatman geht es dann in Richtung Topock, das schon wieder am Hwy liegt. Die 40 km sind ein öder Wüstenabschnitt und im Sommer unerträglich heiß. Hinter dem Colorado beginnt Californien. Hotel-Übernachtung in Needles.
18. Tag: Needles - Barstow (Kalifornien), 250 km
Frühstücken Sie gut, vor Ihnen liegen 250 Kilometer Fahrt durch die Wüste! Nach einem kurzen Stück auf der Interstate geht es über die alte Route 66 quer durch die Mojavewüste. Oft führt die Strecke meilenweit schnurgerade durch die flimmernde Landschaft. In Amboy am Bristol Salzsee können Sie im "Roy's Cafe" erst einmal Pause machen. Von Ludlow aus geht der Rest bis Barstow, dort wird im Hotel übernachtet.
19. Tag: Barstow - Pasadena (Kalifornien), 220 km
Die alte Route 66 führt auch weiterhin an der Bahnlinie entlang durch die kleinen Orte Helendale und Oro Grand nach Victorville. Der nächste Abschnitt muss bis San Bernardino auf der Interstate 15 gefahren werden, der ist genau auf die alte R66 gebaut worden. Von San Bernardino bis zum Pazifik kann man zwischen zahlreichen Strecken wählen, da die R66 hier im Großraum von Los Angeles häufig verlegt wurde. Hotel-Übernachtung in Pasadena.
20. Tag: Pasadena - Santa Monica (Kalifornien), 120 km
Nach Westen zum Meer geht es auf dem berühmten Sunset Boulevard - der auch schon Route 66 war - durch Hollywood und Beverly Hills nach Westen. Über den Santa Monica Boulevard führen dann die letzten Kilometer der legendären Straße bis zum Pazifik.
21. Tag: Santa Monica
Genießen Sie den letzten Tag ihrer USA-Reise und entspannen Sie beim Badenm oder Shoppen. Santa Monica ist das unbestrittene Zentrum des Fremdenverkehrs an der Küste von Greater Los Angeles. Die lebhafte Kleinstadt liegt spektakulär auf einer Steilküste über dem Pazifik und kann mit herrlich weißen Sandstränden aufwarten.
22. Tag: Abreise von Los Angeles
Da die meisten Europaflüge erst am Nachmittag starten, können Sie am Vormittag noch letzte Einkäufe tätigen, ehe es dann zum nahen Flughafen geht, wo Sie Ihren Mietwagen abgeben und nach Deutschland fliegen.
Kleine Straßenkunde USA
Als Highway werden im US-amerikanischen Sprachgebrauch alle Hauptverkehrsstraßen bezeichnet, die dem Fernverkehr dienen. Das ist anfangs etwas verwirrend, hier deshalb unsere kleine Straßenkunde USA:
Interstate Highways sind das US-amerikanische Gegenstück zu unseren Autobahnen Sie tragen zwei- bis dreistellige Nummern und werden auf Straßenschildern mit einem großen I abgekürzt.
Die US Road führt durch mehrere Staaten, ähnlich wie deutsche Bundesstraßen. Innerhalb von Städten werden US Roads zu mehrspurige Verkehrsadern.
Eine State Road entspricht einer deutschen Landstraße, sie verläuft nur innerhalb eines Staates.

